„Demokratie leben!“ – Gemeinsamer Aktionstag an unseren Schulen

10.06.2026

An unseren Schulen wird Demokratie nicht nur besprochen, sondern erlebt.

Beim gemeinsamen Aktionstag „Demokratie leben!“ stellen die acht Schulen der Edith-Stein-Schulstiftung am 12. Juni 2026 zeitgleich demokratische Werte, Haltungen und Handlungskompetenzen in den Mittelpunkt.

An den jeweiligen Standorten haben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften Programme, Projekte und Workshops entwickelt, die zur aktiven Beteiligung einladen und demokratische Prozesse erfahrbar machen – konzentrierter und handlungsorientierter, als dies im Unterrichtsalltag oft möglich ist.

Die Angebote sind auf die unterschiedlichen Altersgruppen und Schulformen abgestimmt. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Erfahrungen, respektvoller Austausch, die Übernahme von Verantwortung sowie das praktische Einüben demokratischer Werte und Handlungsweisen.

Mit diesem Aktionstag setzen die Schulen der Edith-Stein-Schulstiftung gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Mitbestimmung und eine lebendige demokratische Kultur.

So gestalten unsere Schulen den Aktionstag

Die Schülerinnen und Schüler der St. Franziskus-Grundschule Halle (Saale) erarbeiten unter dem Motto „Ein Tag und ein Zeichen der Demokratie“ faire Pausenregeln und stimmen in einer Schülervollversammlung über die entwickelten Pausenmodelle ab. Das Ergebnis wird als Pausenplan und Regelplakat sichtbar gemacht und anschließend in einer Testphase erprobt.

Die St. Mechthild-Grundschule Magdeburg strebt die Mitgliedschaft im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an und bereitet die Bewerbung vor. Angeleitet wird das Vorhaben von einer AG, die sich zu diesem Zweck gegründet hat und sich aus Mitarbeitenden der Schule, des Hortes sowie engagierten Eltern zusammensetzt.

Die St. Martin-Grundschule Oschersleben findet über die Buchlesungen „Im Dschungel wird gewählt“ und „Als die Raben noch bunt waren“ einen Zugang zum Thema, der durch vertiefende praktische Angebote im Anschluss ergänzt wird.

Ähnlich nähert sich die St. Hildegard-Grundschule Haldensleben der Thematik. Über die Buchlesungen „Im Dschungel wird gewählt“ sowie für die 3. und 4. Klassen „Was ist Rassismus?“ wird Demokratie erfahrbar gemacht und durch die Wahl eines Kreativprojekts praktisch eingeübt.

Unter dem Motto „Demokratie leben – Vielfalt an der SMS zeigen“ ist der Demokratietag an der St. Mauritius-Sekundarschule Halle (Saale) unter Beteiligung von Schülerinnen und Schülern geplant. Zwischen einer gemeinsamen Auftakt- und Abschlussveranstaltung sammeln die Schülerinnen und Schüler in altersgerechten Workshops mit künstlerischen und medialen Schwerpunkten sowie durch Theateraufführungen mit anschließenden Diskussionsrunden praktische Demokratieerfahrungen. Ein Höhepunkt des Tages ist für die Sekundarschule die Einweihung des Gewächshauses, das im Rahmen des Wettbewerbs „Blauer Kompass“ gebaut worden ist.

Das Elisabeth-Gymnasium Halle (Saale) möchte mit dem Demokratietag ein ermutigendes Zeichen in unübersichtlicher Zeit setzen. In der Programmplanung verbinden sich staatliche wie kirchliche Anliegen mit den konzeptionellen Leitlinien, als „Schule ein Ort des Dialogs und der menschlichen Gemeinschaft in Vielfalt“ zu sein und exemplarisch an „Wurzeln und Flügeln“ zu arbeiten. Auch hier hat die Demokratie-AG des Elisabeth-Gymnasiums nicht nur das Motto des Tages entwickelt, sondern einen Großteil der Vorbereitungsarbeit geleistet. Dem Alter der Schülerinnen und Schüler entsprechend sind kreative Workshops zum Thema „Lichtpunkte der Demokratie“, Theaterworkshops sowie Gespräche mit Verantwortungsträgern aus Stadt- und Stadtrat, Landtag und Bundestag sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus politischer Bildung, Wissenschaft, Kirche, Zivilgesellschaft und Medien geplant.

Darüber hinaus werden die Lerngruppen der Kursstufe gemeinsam mit Forschenden des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung (Halle) Herausforderungen diskutieren, die sich aus dem Anspruch ergeben, „menschliche Gemeinschaft in Vielfalt zu leben“.

Das Liborius-Gymnasium Dessau-Roßlau knüpft an die Wochen der Demokratie an, die durch eine Vielzahl von Veranstaltungen geprägt waren. Ausstellungen, Kreativworkshops, Besuche im Landtag sowie Projekte mit Axel Reitz und Ben Salomo bereicherten den Schulalltag.

Auch das Norbertusgymnasium Magdeburg führt den „Tag der Demokratie am Norbi“ mit Projekten, Workshops und Diskussionsrunden fort. Im Mittelpunkt stehen unter anderem das Schüler:innenparlament, Social Media und Fake News, verfolgte Gläubige im Nationalsozialismus sowie die Auseinandersetzung mit der DDR-Diktatur, die durch eine Führung in der Gedenkstätte Moritzplatz vertieft wird.

Wir wünschen allen Beteiligten einen spannenden Demokratietag, inspirierende Begegnungen und viele Erfahrungen, die zeigen: Demokratie lebt vom Mitmachen.

Für den Erhalt einer freien und vielfältigen Bildungslandschaft

09.06.2026

Gemeinsame Stellungnahme von Akteurinnen und Akteuren der frühkindlichen, schulischen sowie außerschulischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt.

 

1. Wofür wir stehen: Bildung als gesellschaftlicher Grundauftrag

Bildung ist mehr als Wissensvermittlung. Sie ist der Raum, in dem Menschen sich als selbstbestimmte, kritisch denkende und sozial verantwortliche Individuen entwickeln. Dieses Verständnis liegt dem Wirken unserer Einrichtungen zugrunde.

Wir stehen für eine Bildungslandschaft, die

  • offen und inklusiv ist – für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Förderbedarf oder Lebensalter;
  • plural und kontrovers bleibt – und unterschiedliche Perspektiven als Qualitätsmerkmal begreift, nicht als Problem;
  • wissenschaftsbasiert und pädagogisch verantwortlich arbeitet – ohne parteipolitische Vorfestlegung von Inhalten und Lernzielen;
  • demokratische Grundwerte nicht nur lehrt, sondern selbst verkörpert – in Strukturen, Prozessen und Haltungen;
  • lebenslang zugänglich ist – von der Kita bis zur Erwachsenenbildung, niedrigschwellig und gesellschaftlich durchlässig.

Diese Bildungslandschaft ist keine Selbstverständlichkeit. Sie ist das Ergebnis jahrzehntelanger demokratischer Entwicklung, gesellschaftlicher Auseinandersetzung und pädagogischen Engagements. Sie zu bewahren und gegen jede politische Vereinnahmung zu schützen, ist gemeinsame Verantwortung.

2. Was auf dem Spiel steht: Die Vorhaben des AfD-„Regierungsprogramms“

Das Programm der AfD Sachsen-Anhalt zur bevorstehenden Landtagswahl kündigt einen grundlegenden Umbau des Bildungssystems an. Ausgangspunkt ist eine umfassende Krisen- und Verfallsdiagnose. Es ist von einer „Krise des Geistes“, „Kuschelpädagogik“ und „politischer Einflussnahme“ die Rede. Damit werden weitreichende Eingriffe in Inhalte, Strukturen und pädagogische Praxis begründet.

Im Bereich der frühkindlichen Bildung plant die AfD eine Überarbeitung des Bildungsprogramms „Bildung: elementar“. Das offene Konzept in Kindertageseinrichtungen, das Selbstbestimmung und Beteiligung von Kindern betont, soll zurückgedrängt werden.

Für den schulischen Bereich ist eine Neuausrichtung von Aufgaben, Inhalten und Strukturen vorgesehen. Insbesondere Integration und Inklusion werden nicht länger als Aufgaben von Schule verstanden. Damit werden zentrale Prinzipien moderner Bildung zurückgewiesen – insbesondere gemeinsame Beschulung und gleichberechtigte Teilhabe. Statt die strukturellen Herausforderungen im Bildungssystem zu benennen, werden Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf pauschal problematisiert und gegen gemeinsames Lernen ausgespielt.

Darüber hinaus greift das AfD-Programm in die Strukturen des Bildungssystems ein. Es fordert die Abschaffung der allgemeinen Schulpflicht – ein fundamentaler Bruch mit zentralen Prinzipien staatlicher Bildungsverantwortung mit weitreichenden Folgen für Bildungsbiografien und gesellschaftliche Teilhabe. Zugleich sollen der Zugang zum Gymnasium begrenzt, die soziale Durchlässigkeit des Bildungssystems eingeschränkt und die Studienförderung stärker leistungsorientiert ausgerichtet werden.

Lehrpläne und Lehrmittel sollen künftig politischen Vorgaben unterworfen werden, anstatt fachlich und wissenschaftsbasiert entwickelt zu werden. Das von der AfD geforderte „strenge Neutralitätsgebot“ verkennt, dass Bildungsarbeit nicht wertneutral ist, sondern an den Prinzipien der freiheitlich-demokratischen Grundordnung orientiert bleibt. Maßstab politischer Bildung ist dabei der Beutelsbacher Konsens.

Schule wird als ein Bereich beschrieben, in dem das „demokratische Prinzip fehl am Platz“ sei. Entsprechend sollen Mitwirkungsrechte schulischer Gremien sowie von Eltern und Schülerinnen und Schülern deutlich beschnitten und pädagogische Entscheidungen stärker zentralisiert werden. Schule erscheint damit nicht mehr als Ort demokratischer Beteiligung und gemeinsamer Verantwortung, sondern als hierarchisch gesteuerte Institution.

Besonders deutlich zeigt sich die Neuausrichtung im Geschichtsunterricht. An die Stelle einer kritischen Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit soll eine stärkere Betonung positiv aufgeladener nationaler Narrative treten. Diese Verschiebung ist ideologisch motiviert und zielt darauf, die Beschäftigung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus zurückzudrängen.

Zugleich wird Patriotismus in einem ausdrücklich nationalen Verständnis als Bildungs- und Erziehungsziel formuliert. Die Forderung, Schulen sollten „mehr Flagge zeigen“, zielt auf die verbindliche Präsenz nationaler Symbolik im Schulalltag. Gleichzeitig richtet sich das Programm gegen die Sichtbarkeit gesellschaftlicher und sexueller Vielfalt. Regenbogenflaggen sollen an Schulen untersagt und traditionelle Familienbilder als Norm vermittelt werden. Andere Lebensentwürfe erscheinen damit nicht als gleichberechtigter Teil gesellschaftlicher Realität.

Auch fachliche Schwerpunktsetzungen und internationale Austauschprogramme sollen politisch ausgerichtet werden. So werden der Ausbau des Russischunterrichts sowie entsprechende Schüleraustauschprogramme mit Russland ausdrücklich befürwortet. Diese Akzentsetzung steht im Zusammenhang mit Positionierungen führender AfD-Vertreter, die eine Nähe zur autoritären Kreml-Führung erkennen lassen.

Auch außerschulische Bildung und Erwachsenenbildung sollen künftig stärker politisch gesteuert werden. Besonders deutlich zeigt sich dies am geplanten Umbau der Landeszentrale für politische Bildung. Sie soll durch ein „Landesinstitut für staatspolitische Bildung und kulturelle Identität“ ersetzt werden – eine Bezeichnung, die an das frühere „Institut für Staatspolitik“ des rechtsextremen Verlegers Götz Kubitschek erinnert. Damit würde politische Bildung nicht mehr primär auf demokratische Urteilsbildung, sondern auf ideologisch definierte Vorstellungen von „staatspolitischer“ Loyalität und national verstandener kultureller Identität verpflichtet.

Staatliche Fördermittel würden dann stärker an politisch-weltanschauliche Kriterien gebunden. Einrichtungen, die den „patriotischen“ Vorgaben nicht entsprechen, könnten von Mitteln ausgeschlossen werden. Das würde den Trägerpluralismus bedrohen, der die Stärke der Erwachsenenbildung ausmacht: Volkshochschulen, gewerkschaftliche und kirchliche Träger, zivilgesellschaftliche Organisationen – sie alle wären betroffen. So kündigt das Programm an, die Förderung der Evangelischen Akademie wegen ihrer von der AfD abgelehnten Bildungsarbeit einzustellen. Damit wird deutlich, dass öffentliche Förderung künftig stärker an politischer Übereinstimmung mit den Vorstellungen der AfD ausgerichtet werden soll.

Bildungseinrichtungen sowie die sie tragenden zivilgesellschaftlichen Organisationen und Fördervereine sind Orte, an denen Demokratie freiwillig und niedrigschwellig gelernt und gelebt wird. Menschen erwerben hier Grundkompetenzen, reflektieren gesellschaftliche Entwicklungen und qualifizieren sich weiter – selbstbestimmt und ohne staatliche Vorgaben für Inhalte und Weltanschauungen. Dieser Raum wäre durch die geplanten Veränderungen unmittelbar in seiner Existenz bedroht.

Außerschulische Bildung macht Demokratie im Alltag erfahrbar. In Jugendverbänden, Kulturprojekten, Bildungsstätten, Vereinen und zivilgesellschaftlichen Initiativen lernen Menschen, Verantwortung zu übernehmen, ihre Interessen zu vertreten und gesellschaftliche Vielfalt als Stärke zu begreifen. Diese Räume zu schützen, ist eine demokratische Notwendigkeit. Werden sie politisch kontrolliert oder geschwächt, verliert Demokratie einen Teil ihres lebendigen Fundaments.

3. Unser Bekenntnis

Wir, die unterzeichnenden Akteurinnen und Akteure der Bildungslandschaft in Sachsen-Anhalt, treten dem skizzierten Umbau entschieden entgegen – aus Verantwortung für die Menschen, mit denen wir arbeiten, und für eine offene und demokratische Gesellschaft.

Wir bekennen uns zu einer Bildung, die Menschen stärkt statt formt, konstruktive Kritik fördert statt unterbindet und Vielfalt als Ressource versteht statt als Bedrohung.

Wir bekennen uns zu einem Bildungssystem, in dem Fachkräfte in Bildung, Erziehung und Sozialarbeit pädagogisch urteilen dürfen und müssen, in dem Träger unabhängig von politischer Wohlgefälligkeit gefördert werden und in dem Menschen jeden Alters gleichberechtigt Zugang zu Bildung haben.

Wir bekennen uns zu einem vielfältigen demokratischen Schulwesen, in dem die verfassungsrechtlich verankerte Schulpflicht weiterhin sowohl an Schulen in staatlicher als auch in freier Trägerschaft erfüllt werden kann.

Wir bekennen uns zu einem Geschichtsbewusstsein, das die Verbrechen des Nationalsozialismus nicht relativiert oder verdrängt – und zu einer politischen Bildung, die Kontroverse nicht als Defizit, sondern als Kern demokratischer Auseinandersetzung begreift.

Diese Bildungslandschaft ist das Ergebnis jahrzehntelanger demokratischer Entwicklung und gesellschaftlichen Engagements. Sie gegen politische Vereinnahmung und ideologische Verengung zu verteidigen, bleibt unsere gemeinsame Verantwortung.

Die Erstunterzeichner

Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt gGmbH | Deutscher Gewerkschaftsbund Sachsen-Anhalt | Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg | Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt e. V. | Evangelische Schulstiftung in Mitteldeutschland St. Johannes | Evangelisches Predigerseminar Wittenberg | Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Sachsen-Anhalt | Grundschulverband e. V., Landesgruppe Sachsen-Anhalt | Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e. V. | Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Sachsen-Anhalt e. V. | Landesverband der Volkshochschulen Sachsen-Anhalt e. V. | Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt | .lkj) – Landesvereinigung kulturelle Kinder- und Jugendbildung Sachsen-Anhalt e. V. | Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage, Landeskoordination Sachsen-Anhalt | Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt | Verband deutscher Privatschulen Sachsen-Anhalt e. V. | Verband für Erwachsenenbildung in Sachsen-Anhalt e. V. | ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

                                                                                                       27.05.2026

Liborius-Gymnasium Dessau ist Energiesparmeister 2026 in Sachsen-Anhalt

03.06.2026

Großer Erfolg für das Liborius-Gymnasium Dessau: Die Schule ist Energiesparmeister 2026 in Sachsen-Anhalt. Ausgezeichnet wurde die Konsumwandel-AG der Schule mit ihrem selbst entwickelten Nachhaltigkeitslabel „Grüner Pfau“.

Nachhaltigkeit sichtbar machen

Mit dem „Grünen Pfau“ machen die Schülerinnen und Schüler nachhaltiges Verhalten im Schulalltag sichtbar. Das Label findet sich an verschiedenen Orten im Schulhaus und auf dem Schulgelände – zum Beispiel am Fahrradständer oder am Wasserspender. Dort zeigt es ganz konkret, wo Ressourcen geschont, Verpackung vermieden oder CO₂ eingespart werden kann.

Entstanden ist die Idee in der Konsumwandel-AG, die sich bereits seit mehreren Jahren für eine nachhaltige Lebensweise an der Schule engagiert. Der „Grüne Pfau“ knüpft bewusst an die Identität des Liborius-Gymnasiums an: Der Pfau ist ein Symbol für den heiligen Liborius, den Namenspatron der Schule. So verbindet das Projekt Klimaschutz im Schulalltag mit einem Zeichen, das zur Schule und ihrer Geschichte gehört.

Chance auf den Bundessieg

Mit ihrem Projekt konnte die AG die Jury des bundesweiten Energiesparmeister-Wettbewerbs überzeugen. Als Landessieger erhält das Liborius-Gymnasium 2.500 Euro Preisgeld sowie Unterstützung durch die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA).

Nun hat die Schule die Chance auf den Bundessieg. Im Online-Voting tritt das Liborius-Gymnasium gegen die Landessieger der anderen Bundesländer an. Bei einem Bundessieg winken weitere 2.500 Euro Preisgeld. Die Preisverleihung findet am 26. Juni im Bundesumweltministerium in Berlin statt.

Jetzt abstimmen

Vom 3. bis 17. Juni 2026 kann täglich abgestimmt werden: Voting | Energiesparmeister

Jede Stimme zählt. Unterstützen Sie das Liborius-Gymnasium Dessau auf dem Weg zum Bundessieg!

Wer mehr über die Idee, die Umsetzung und die Hintergründe des Projekts erfahren möchte, findet hier die ausführliche Projektbeschreibung: Projektbeschreibung „Grüner Pfau“

 

Bildrechte: Liborius-Gymnasium / www.energiesparmeister.de

Elisabeth-Gymnasium erfolgreich beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“

22.05.2026

Mit Forschergeist ins Bundesfinale

Schülerinnen und Schüler des Elisabeth-Gymnasiums Halle haben beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ in Halle (Saale) mit gleich drei Projekten überzeugt. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ präsentierten sie auf dem Weinberg Campus ihre Forschungsideen und stellten sich den Fragen von Jury und Fachpublikum.

Insgesamt wurden beim Landeswettbewerb 23 Forschungsprojekte von 35 Jungforscherinnen und Jungforschern vorgestellt. Drei Projekte des Elisabeth-Gymnasiums hatten sich zuvor in den Regionalwettbewerben durchgesetzt und für den Landeswettbewerb qualifiziert.

Drei Projekte, mehrere Auszeichnungen

Im Fachgebiet Arbeitswelt untersuchten Joschua Helbig und Johan Friedrich Schlosser aus Jahrgang 5, wie sich Gaming und E-Sport auf Stress bei Kindern auswirken. Für ihre Fragestellung und sorgfältige Untersuchung erhielten sie einen 2. Platz sowie einen Sonderpreis.

Ebenfalls im Fachgebiet Arbeitswelt wurde Franziska Than aus Jahrgang 10 ausgezeichnet. Sie beschäftigte sich mit Möglichkeiten, den Hitzeeintritt durch Fenster zu verringern. Für ihr Umweltprojekt erreichte sie den 2. Platz und erhielt zusätzlich zwei Sonderpreise.

Besonders erfolgreich war Konrad Fassian aus Jahrgang 9 im Fachgebiet Technik. Er entwickelte einen kostengünstigen elektrischen Linearantrieb, der in ein Rennsimulator-Gestell integriert wird und ein realistischeres Fahrgefühl ermöglichen soll. Für sein Projekt erhielt er den 1. Platz sowie einen Sonderpreis und qualifizierte sich damit für das Bundesfinale.

Bundesfinale Ende Mai

Das 61. Bundesfinale von „Jugend forscht“ findet vom 28. bis 31. Mai 2026 in Herzogenaurach statt. Gemeinsame Ausrichter sind die Stiftung Jugend forscht e. V. und die Schaeffler AG als Bundespate.

Wir gratulieren allen Teilnehmenden herzlich zu ihren Leistungen und wünschen Konrad Fassian viel Erfolg beim Bundesfinale.

Solche Erfolge entstehen dort, wo junge Menschen ermutigt werden, Fragen zu stellen, Ideen weiterzudenken und eigene Lösungen zu entwickeln. Unser Dank gilt allen Lehrkräften, Betreuenden und Familien, die die Projekte begleitet und unterstützt haben.

Bildrechte: Marco Warmuth

Letzter Einsatz als Laufbahn-Prüferin für Katholische Religion

21.05.2026

Mitte Mai beendete die Fachseminarleiterin für Katholische Religion, Frau Emanuela Salomon,  Ihren Dienst als Mitglied der Prüfungskommission zum Abschluss des II. Staatsexamens von Lehramtsanwärtern. Frau Salomon hat in den letzten 10 Jahren Ihres Dienstes als Fachseminarleiterin mehrere Dutzend Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst für das Fach Katholische Religion ausgebildet und in deren ersten Unterrichten begleitet und unterstützt. Ihr gilt unser großer Dank für Ihren Einsatz für das Fach und Ihr Engagement für jeden ihrer Auszubildenden. - Noch bis Ende September 2026 wird sie mit der Aufgabe der Fachseminarleitung betraut sein, der Stress einer zu bestehenden Laufbahnprüfung ihrer Zöglinge liegt nun aber hinter ihr. Eine Verabschiedungsfeier ist für den Herbst 26 geplant, der genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Text und Bild: ESS 
Bildunterschrift: Frau Salomon (Mitte) mit ihren Prüfungskollegen Herr Dr. Schneider links, Frau Herms (daneben) und den Vertreterinnen von Ausbildungsschule und Schulträger, Frau Pogoda, Frau Erben-Grütz 

Demokratie lebt vom Mitmachen: Wochen der Demokratie am Liborius-Gymnasium Dessau

19.05.2026

Seit dem 4. Mai stehen am Liborius-Gymnasium Demokratie, Grundrechte und gesellschaftliche Verantwortung im Mittelpunkt. In Ausstellungen, Workshops, Vorträgen, kreativen Aktionen und Diskussionen beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler mit der Frage, was Demokratie ausmacht und wie sie im Alltag gelebt werden kann. Die Demokratie-Wochen laufen noch bis zum 22. Mai.

Anlass ist der Tag des Grundgesetzes am 23. Mai. Das Grundgesetz bildet seit 1949 die Grundlage unseres freiheitlich-demokratischen Staates. Es schützt Grundrechte, stellt die Würde des Menschen in den Mittelpunkt und beschreibt die Werte, auf denen unser Zusammenleben beruht.

Die Demokratie-Wochen machen diesen Zusammenhang für die Schülerinnen und Schüler auf vielfältige Weise erfahrbar. Es geht nicht nur darum, Wissen über das Grundgesetz und seine Entstehungsgeschichte zu vermitteln. Die Jugendlichen setzen sich auch mit Menschenwürde, Toleranz, Verantwortung, politischer Teilhabe und dem Einsatz gegen Extremismus auseinander.

Demokratie verstehen und erleben

Bereits zum Auftakt der Demokratie-Wochen wurden verschiedene Ausstellungen eröffnet. Dazu gehört unter anderem die Ausstellung „Demokratie stärken – Rechtsextremismus bekämpfen“ der Friedrich-Ebert-Stiftung. Ergänzt wird die Ausstellung durch Arbeiten aus einem Kreativwettbewerb der Schülervertretung sowie Werke des ehemaligen Liborius-Schülers und Dessauer Künstlers Simon Muchau.

Die Ausstellungen laden dazu ein, sich mit Demokratie nicht nur abstrakt, sondern konkret auseinanderzusetzen: Welche Werte tragen unser Zusammenleben? Wo ist Demokratie gefährdet? Und welche Verantwortung hat jede und jeder Einzelne?

Auch Eltern und Interessierte können die Ausstellungen während der Öffnungszeiten des Schulgebäudes besuchen.

Kreative Zeichen für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde

Ein besonderer Bestandteil der Demokratie-Wochen waren zwei Graffiti-Workshops. Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 11 entwickelten dabei eigene Ideen, erarbeiteten Entwürfe und setzten diese anschließend auf großformatigen Planen um.

Gemeinsam mit dem Künstler xx und dem Pfadfinderstamm Jakobus, der am Liborius-Gymnasium seinen Sitz hat, entstanden sechs große Plakatwände. Sie setzen ein sichtbares Zeichen für Demokratie, Toleranz und Menschenwürde und zeigen, welche Werte den Jugendlichen wichtig sind.

Die Workshops machten deutlich: Demokratie kann nicht nur besprochen, sondern auch kreativ gestaltet werden. So wurde aus eigenen Gedanken, Skizzen und Farben ein gemeinsamer Beitrag für ein demokratisches Miteinander.

Antisemitismus begegnen, Verantwortung stärken

Ein weiterer wichtiger Programmpunkt war die Begegnung mit dem Rapper Ben Salomo. In zwei Veranstaltungen sprach er mit Schülerinnen und Schülern über Antisemitismus und gesellschaftliche Verantwortung.

Gerade solche Gespräche machen deutlich, wie wichtig es ist, demokratische Werte nicht nur theoretisch zu behandeln. Sie geben jungen Menschen Raum, Fragen zu stellen, Erfahrungen einzuordnen und sich mit Ausgrenzung, Menschenfeindlichkeit und Verantwortung auseinanderzusetzen.

Das Grundgesetz im Fokus: Vortrag und Diskussion

Das Grundgesetz selbst stand ebenfalls im Mittelpunkt der Demokratie-Wochen. Der Politikjournalist Ingo Espenschied nahm Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen mit auf eine multimediale Zeitreise zur Geschichte und Bedeutung des Grundgesetzes. Auch Oberbürgermeister Dr. Robert Reck sowie Vertreterinnen und Vertreter aus dem Stadtrat waren vor Ort. So verband sich die schulische Auseinandersetzung mit Demokratie mit der kommunalpolitischen Perspektive der Stadt.

Dabei ging es um die Entstehung der Verfassung, ihre Bedeutung für Freiheit, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sowie um die Frage, wie aktuell die Grundrechte bis heute sind.

Im Anschluss an den Vortrag gab es Raum für Fragen, Austausch und Diskussion. Im Mittelpunkt standen Fragen, die weit über den Unterricht hinausreichen: Was bedeutet Demokratie heute? Wo ist sie gefährdet? Wie kann sie geschützt werden? Und welche Verantwortung trägt jede und jeder Einzelne für ein demokratisches Miteinander? Gerade im Austausch zeigte sich: Demokratie lebt davon, dass Menschen bereit bleiben, sich mit anderen Positionen auseinanderzusetzen.

Der Vortrag machte deutlich: Das Grundgesetz ist kein fernes Dokument aus dem Geschichtsunterricht. Es betrifft Fragen, die bis heute aktuell sind und im Alltag immer wieder neu beantwortet werden müssen.

Schule als Ort demokratischer Bildung

Die Demokratie-Wochen am Liborius-Gymnasium zeigen, wie vielfältig demokratische Bildung sein kann. Schülerinnen und Schüler besuchen Ausstellungen, gestalten eigene Beiträge, diskutieren mit Gästen, setzen sich mit Extremismus und Antisemitismus auseinander, lernen politische Institutionen kennen und reflektieren ihre eigene Rolle in der Demokratie.

Genau darin liegt die Stärke solcher Projekte: Demokratie wird nicht nur erklärt, sondern erfahrbar. Junge Menschen erleben, dass ihre Fragen, Perspektiven und Haltungen zählen. Sie lernen, sich eine Meinung zu bilden, anderen zuzuhören und Verantwortung für das gemeinsame Zusammenleben zu übernehmen.

So wird Schule zu einem Ort, an dem Demokratie im Alltag konkret wird: durch Wissen, Austausch, kreative Beteiligung und die Erfahrung, dass jede Stimme zählt.

Bildrechte: Liborius-Gymnasium / Edith-Stein-Schulstiftung

 

Wir nehmen Abschied von Daniela Grave

11.05.2026

Über 35 Jahre war unsere Kollegin Frau Grave am Elisabeth-Gymnasium Halle (Saale) als Biologie-, Chemie- und Förderlehrerin tätig. Sie war durch ihre Menschlichkeit und Lebensfreude für viele Kolleginnen und Kollegen, ob als MAV-Vertreterin oder als Beraterin im pädagogischen Handeln ein Vorbild. Als Förderlehrerin hat sie viele Kolleginnen und Kollegen in ihrer pädagogischen Arbeit gestärkt sowie Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf auf dem Weg zum erfolgreichen Schulabschluss begleitet. Seit 2018 war Frau Grave auch als Inklusionsbeauftragte über ihre Schule hinaus an den Schulen der Edith-Stein-Schulstiftung für die Sicherung und Stärkung der inklusiven Arbeit erfolgreich tätig.

Bereiten wir ihr ein ehrendes und dankbares Gedenken und beten wir für ihre Familie um die stärkende und tröstende Nähe Gottes. Möge sie bei Gott das Leben in Fülle finden!

„BEWUSST WÄHLEN!“ – Katholische Initiative zur Landtagswahl gestartet

06.05.2026

Die bevorstehende Landtagswahl am 6. September 2026 in Sachsen-Anhalt wirft politische und gesellschaftliche Fragen auf, die viele Menschen bewegen. In dieser Situation bezieht das katholische Bistum Magdeburg mit seinen Pfarreien und Einrichtungen klar Stellung: Mit der Initiative „BEWUSST WÄHLEN!“ setzt es ein öffentliches Zeichen für Menschenwürde, Nächstenliebe und Solidarität.

Ziel der Initiative ist es, christliche Werte bewusst in den gesellschaftlichen Diskurs einzubringen und die demokratische Kultur in Sachsen-Anhalt zu stärken. Durch vielfältige Aktionen und gezielte Kommunikation sollen sowohl die Öffentlichkeit als auch die Mitarbeitenden kirchlicher Einrichtungen und die Katholiken in Sachsen-Anhalt dafür sensibilisiert werden, was es bedeutet, aus christlicher Verantwortung heraus zu handeln.

Kernbotschaften der Initiative

Wir wählen Nächstenliebe. Sie gibt allen eine Chance.
Wir wählen Dialog. Protest reicht nicht.
Wir wählen Menschenwürde. Du bist es wert.
Wir wählen Solidarität. Teilen bringt Gewinn.

Die Initiative wird getragen vom Bistum Magdeburg, der Caritas im Bistum Magdeburg, der Edith-Stein-Schulstiftung im Bistum Magdeburg, dem Katholikenrat, dem Bistumsrat, der Katholischen Akademie, der Katholischen Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt sowie zahlreichen weiteren katholischen Einrichtungen und Akteuren.

Die Initiative ist Teil des zivilgesellschaftlichen Bündnisses SACHSEN-ANHALT WELTOFFEN und wird unterstützt von den ökumenischen Partnern: Evangelische Kirche in Mitteldeutschland EKM, Evangelische Landeskirche Anhalts, der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) und natürlich auch von der katholischen Deutschen Bischofskonferenz (DBK).

Leitgedanke

Wählen ist mehr als eine politische Entscheidung. Es ist Ausdruck unseres Menschenbildes, unseres Gewissens und unserer Verantwortung vor Gott und den Menschen.

Bistum Magdeburg, Bischof Dr. Gerhard Feige:

„Was Menschenwürde, Menschenrechte und Gerechtigkeit betrifft, also das Zusammenleben von uns Menschen, da kann und darf Kirche nicht schweigen.

Wir wollen Orientierung geben – nicht parteipolitisch, sondern wertebasiert. Damit Menschen eine bewusste Entscheidung treffen können. Und zwar nicht nur zur Landtagswahl, sondern jeden Tag.

Unsere Kirche hat aus dem christlichen Glauben heraus in kritischer Zeitgenossenschaft immer wieder auf strukturelle Missachtungen der Menschenwürde hingewiesen, Verletzungen der Freiheit angeklagt und Gerechtigkeit für alle Menschen eingefordert.“

Caritas im Bistum Magdeburg, Direktor Thomas Keitzl:

„Die Caritas ist der Wohlfahrtsverband der Katholischen Kirche. Wir gehören zum Bistum Magdeburg. Die Caritas stellt den Menschen in den Mittelpunkt – besonders diejenigen, die Unterstützung brauchen. Wir erleben täglich, wie wichtig Solidarität ist, in all unseren Beratungsstellen und Einrichtungen in ganz Sachsen-Anhalt: bei Menschen in Armut, bei Kranken, bei älteren Menschen, bei Flüchtlingen.

Alle diese Menschen geraten zunehmend unter Druck. Dem widersprechen wir, deshalb beteiligen wir uns an BEWUSST WÄHLEN!: Weil eine Gesellschaft daran gemessen wird, wie sie mit den Schwächsten umgeht.“

Edith-Stein-Schulstiftung im Bistum Magdeburg, Vorstand Sven Gora:

„Schulen sind Orte, an denen junge Menschen lernen, Verantwortung zu übernehmen – für sich und für andere. Demokratische Bildung bedeutet für uns, dass Schülerinnen und Schüler erfahren: Jeder Mensch hat die gleiche Würde und jede Stimme zählt.

Als katholische Schulen verstehen wir diesen Auftrag auch aus unserem Glauben heraus. Wir begleiten junge Menschen dabei, Haltung zu entwickeln – nicht nur als zukünftige Wählerinnen und Wähler, sondern als Menschen in Beziehung zu anderen – im Sinne des christlichen Menschenbildes.

Gleichzeitig erreichen wir über die Schulen auch konfessionsfreie Familien und wollen ihnen Erfahrungsräume anbieten, den christlichen Glauben und gesellschaftliche Verantwortungsübernahme auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes kennenzulernen.“

Katholische Pfarrei St. Johannes der Täufer Burg, Dr. Daniela Bethge:

„In unseren Kirchengemeinden spüren wir eine wachsende Verunsicherung. Viele Menschen fragen sich: Wohin entwickelt sich unsere Gesellschaft? Die Herausforderungen unseres Bundeslandes sind groß und verlangen Sachkompetenz, differenziertes Nachdenken und gemeinsames Handeln. Gleichzeitig erleben wir, dass Kirche selbst zunehmend angegriffen wird – auch durch politische Programme, die ihre Rolle infrage stellen. Das nehmen wir ernst.

Die Initiative „BEWUSST WÄHLEN!“ der katholischen Kirche in Sachsen-Anhalt ermutigt dazu, politische Entscheidungen informiert und verantwortungsvoll zu treffen. Echter Dialog lebt vom Zuhören, vom Verstehen anderer Positionen und vom Austausch auf Augenhöhe. Er macht aus Gegnern keine Feinde. Er verzichtet auf einfache Parolen und sucht nach Wahrheit, die immer differenziert ist.

Dialog braucht Einfühlungsvermögen und Respekt. Deshalb setzen wir mit „BEWUSST WÄHLEN!“ ein Zeichen: für Zusammenhalt, für Dialog und für ein respektvolles Miteinander.

Unsere Gemeinden sind Orte, an denen Menschenwürde konkret gelebt wird – und genau dafür wollen wir auch gesellschaftlich einstehen.“

Weitere Informationen, Material und Veranstaltungs- und Schulungshinweise: www.bewusstwaehlen.de

Christliche Haltung in herausfordernder Zeit: Schülerinnen und Schüler des Elisabeth-Gymnasiums im Gespräch mit Bischof Dr. Gerhard Feige

27.04.2026

Die Idee, über Haltungen und Prinzipien eines verantwortlich gelebten Christseins in unserer Zeit zu sprechen, war im Sommer 2025 entstanden. Ein Reli-Kurs diskutierte die Friedensethik der Bergpredigt und stellte dabei die Grundsatzfrage: Hat Religion, haben Christen zu gesellschaftlichen Zukunftsfragen „etwas zu sagen“, oder gehört Religion - wie nicht wenige Zeitgenossen meinen – ins Private?

 

Schülerinnen und Schüler aus den Ethik- und Religionskursen des 12. Jahrgangs bereiteten das Gespräch mit Bischof Dr. Feige in mehreren Runden vor. Aufmerksam hatten sie den Brief des Bischofs von Magdeburg zur österlichen Bußzeit 2026 „Von christlichen Prinzipien gesellschaftlichen Zusammenlebens“ gelesen. Den Vorbereitungen folgend soll es um das Zueinander von Demokratie und Religion, um Herausforderungen für die christliche Friedensethik, um medizinethische Konflikte und – nicht zuletzt – um die Zukunftsfrage „Worauf dürfen wir hoffen?“ gehen. Mitte März 2026 dann trafen sich der Bischof und der Jahrgang in der Aula des Elisabeth-Gymnasiums.

 

„Demokratie braucht Religion.“

 

In seinem Eingangsstatement erinnert Bischof Feige schlaglichtartig an Etappen im Verhältnis von Religion und Politik, von Kirche und Staat in der europäischen Geschichte: Von der Konstantinischen Wende – das Christentum wird Staatsreligion – über die mittelalterlichen Zweckbündnisse zwischen geistlicher und weltlicher Macht oder die Konflikte darum, immer sicherte die enge Verbindung Einfluss auf das politische Geschehen wie das gesellschaftliche Leben, das ohne Religion, ohne Kirche nicht denkbar war. Erst die Französischen Revolution (1789) bringe mit der strikten Trennung von Kirche und Staat - dem Laizismus - ein neues Modell in die Geschichte ein.

Während sich die Französische Republik zu einem laizistischen Staat entwickelte, der Religion zur Privatsache mache, sei die Bundesrepublik Deutschland ein säkularer Staat geworden. Hier sei Kirche und Staat rechtlich getrennt, sei der Staat weltanschaulich neutral, garantiere die Religionsfreiheit, kooperiere aber zugleich mit den Kirchen z.B. bei den vielfältigen sozialen Diensten von Caritas oder Diakonie.

Der säkulare Staat, die Demokratie in Deutschland lebe „von Voraussetzungen, die sie mit ihren Mitteln, nämlich denen des Rechts, nicht garantieren kann“. Feige nimmt die Formulierung des früheren Verfassungsrichters und Religionsphilosophen Ernst-Wolfgang Böckenförde auf. Danach konne der demokratische Staat zwar einen freiheitlichen Rahmen für alle sichern, dass dieser dann auch funktioniere, hänge von den Menschen ab, ob und wie sie diesen nutzten, um sich für die Gesellschaft zu engagieren. Gesellschaftlicher Zusammenhalt brauche Sinnerzählungen, die Menschen motivierten. Solche tragenden Sinnerzählungen wiederum entstammen den Religionen oder Weltanschauungen.

Zugleich sieht der Bischof die vielfältigen Krisen, die Religion und freiheitliche Demokratie herausfordern. Das fördere eine „Gesellschaft der Ängste“, in der soziale und politische Spannungen entstehen und die Menschen in Verschwörungstheorien flüchten.

Die Menschen seien in ihrer „Weltbeziehung“ derart beeinträchtigt, dass es ihnen „an der Lust auf das Leben und am Vertrauen in das Leben gleichermaßen“ fehle. Jahrhunderte altes Wissen um sinnstiftende Symbole und Weltdeutungen gehe gerade ebenso verloren wie die Fähigkeit aufeinander zu hören und miteinander zu debattieren. Beide aber – Religion und Demokratie – lebten von der Bereitschaft, zuzuhören, sich anrufen zu lassen, in Resonanz zu treten. Feige nimmt die Analyse des Soziologen Hartmut Rosa auf, sieht die Religion vor die Aufgabe gestellt, gegen alle Angstszenarien daran zu erinnern, dass Zusammenleben mehr ist, als Interessen und Meinungen durchzusetzen. Mit Rosa sieht er von der Religion Traditionen und Praktiken angeboten, „die den Sinn dafür öffnen können, was es heißt, sich anrufen zu lassen, sich transformieren zu lassen, in Resonanz zu stehen“ (Rosa). Ohne diesen Sinn könne auch eine lebendige Demokratie nicht gelingen.

 

„Die Menschenwürde ist der Kern des christlichen Menschenbildes.“

 

In der anschließenden Gesprächsrunde knüpfen die Schülerinnen und Schüler an das Statement des Bischofs an. Johann will wissen, welche Haltungen, welche politischen Positionen aus christlicher Sicht nicht mehr tolerabel seien.

Bischof Feige verweist auf die Erklärung der deutschen Bischöfe „Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“ aus dem Februar 2024, der eine längere Auseinandersetzung der Bischöfe mit Populismus und Extremismus vorangegangen sei. Ein Prozess, in dem die katholischen Bischöfe, aber auch die Evangelische Kirche in Deutschland sich für die freiheitlich-demokratische Grundordnung, für die Demokratie stark machen.

„Jeder Mensch“, so Feige, „besitzt eine unantastbare und unverfügbare Würde. Sie gründet in der Gottesebenbildlichkeit aller Menschen und ist die Basis der Menschenrechte.“ Werde die gleiche Würde aller Menschen geleugnet oder relativiert, wie es rechtsextremistische Gesinnungen und Konzepte tun, die auf Ab- und Ausgrenzung zielen, sei das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher ethnischer Herkunft, religiöser Zugehörigkeit und kultureller Prägung prinzipiell infrage gestellt.

Die Menschenwürde sei der Kern des christlichen Menschenbildes. Dieser Gedanke finde sich in unserer Verfassung wieder, denn das Grundgesetz stelle - in klarer Abgrenzung zum Nationalsozialismus - die Menschenwürde ausdrücklich in ihrer Bedeutung für die staatliche Ordnung und das gesellschaftliche Zusammenleben voran. Entsprechend sei ein ab- und ausgrenzender völkischer Nationalismus weder mit unserer Verfassung noch mit dem christlichen Menschen- und Gottesbild vereinbar, betont Feige.

 

Dann komme doch der CDU eine besondere Verantwortung zu, christliche Werte in ihrer Politik zu verwirklichen, hakt Johann nach.

Prinzipiell stimmt Bischof Feige dem zu, verweist aber auch darauf, dass mit einer Orientierung an Menschenwürde, Freiheit und Solidarität Christinnen und Christen in allen Parteien des demokratischen Spektrums politisch aktiv sein können. Da habe sich die Positionierung der Kirche seit den 1960er oder 1970er Jahren deutlich verändert. Damals habe es – sicherlich auch durch die Parteien-Geschichte in der noch jungen Bundesrepublik bedingt – Wahlaufrufe zugunsten der CDU gegeben. Schon seit längerem lege man sich da nicht mehr auf eine Partei fest, sondern spreche über Inhalte. Biographisch merkt Feige an, dass er vor dem Hintergrund seiner Lebenserfahrung in der DDR sich nicht habe vorstellen können, nach 1990 so intensiv für ein Leben in Demokratie und Freiheit werben zu müssen.

 

Von der vorrangigen Option der Gewaltfreiheit

 

Simon eröffnet den nächsten Abschnitt des Gesprächs: Vor vier Jahren hat Russland die Ukraine überfallen, seitdem ist wieder Krieg in Europa, seit wenigen Tagen ist Krieg im Nahen Osten – die bisherigen friedenethischen Orientierungen scheinen nicht mehr zu tragen. Ist Krieg aus christlicher Perspektive wieder eine Option der politischen Gestaltung?

Feige nimmt den zeitdiagnostischen Hinweis von Simon auf. Auch er spricht von einer „neuen Zeit“, sieht neue Formen und Situationen von Gewalt und die bisherige internationale Zusammenarbeit nicht mehr funktionieren. All das dürfe aber nicht dazu verleiten, die Vision vom „gerechten Frieden“ aufzugeben. Vielmehr sieht Feige die christliche Friedensethik herausgefordert, ihre unterschiedlichen Traditionen im Umgang mit Gewalt neu zu justieren. In diesem dringend zu führenden Gespräch, bei dem es um die Glaubwürdigkeit der christlichen Friedensbotschaft gehe, stehe eine jüngere Lehre legitimer Gewaltanwendung neben der älteren eines Pazifismus. Beiden gehe es um die Minimierung, letztlich um die Überwindung von Gewalt. Und: Mit der Charta der Vereinten Nationen stimmen „alle christlichen Positionen darin überein, jeden Angriffskrieg zu ächten. Dennoch müssen sie mit der Frage ringen, wozu einzelne Staaten bzw. die Staatengemeinschaft angesichts schwerer Gewalt gegen Dritte – z. B. im Falle von Vertreibung, schwerster Menschenrechtsverbrechen oder Genozid – verpflichtet sind und … welche Rechte und Möglichkeiten deren Opfer haben“. Feige verweist auf das Friedenswort der deutschen Bischöfe „Friede diesem Haus“, das sich intensiv dieser Diskussion stellt. Darin erläuterten die Bischöfe eine vorrangige Option für die Gewaltfreiheit, nicht die eines absoluten Gewaltverzichts. „Gewalt anzuwenden ist mit dem Geist der Gewaltfreiheit demnach dann und nur dann vereinbar, wenn dabei auf jede Gewalt verzichtet wird, die etwas anderes bezweckt, als Frieden und Gerechtigkeit zu fördern.“

Die aktuelle Debatte um die Wehrpflicht mache diese friedensethischen Fragen für ihn persönlich und viele andere im Jahrgang sehr konkret, merkt Simon an. Da sei er sozusagen aufgespannt zwischen den Positionen.

Feige beschreibt, wie sehr er dieses Gefühl aus seiner Biographie kenne: Als er als junger, friedensbewegter Mann in der DDR den Dienst in der Nationalen Volksarmee verweigern wollte, bereit war, dafür ins Gefängnis zu gehen, und der Vater dagegenhielt. In der Rückschau sei er froh, dass der Vater ihn in seiner Radikalität gemildert habe. Er habe dann aber den Dienst mit der Waffe abgelehnt und sei als „Bausoldat“ gemustert worden, wurde dazu aber niemals einberufen. Zugleich weiß er heute um weitere Lebensstationen, deren Erfahrungen die frühere, vielleicht radikale pazifistische Haltung veränderten. Heute sehe er, dass die Freiheit zu verteidigen ist und frage sich, wie das gewaltfrei gelingen könne.

 

Auf Marias Frage, wie die Würde des Menschen in medizinethischen Konflikten am Anfang oder Ende des Lebens zu achten sei, verweist der Bischof auf den Respekt vor den Menschen, die in solchen Konflikten handeln müssen. Es kollidierten dabei Grundwerte, um die die betroffenen Menschen in der Regel wüssten und deshalb auch keine leichtfertigen Entscheidungen träfen. Am wenigsten führten Schuldzuweisungen zu Lösungen, vielmehr habe die Kirche zu helfen, dass Menschen solche Konfliktlagen bewältigen.

 

Eine Hoffnungsbotschaft für unsere Zeit

 

Nora erinnert daran, dass in den nahezu 90 Minuten des bisherigen Gesprächs viel von Krisen und Konflikten die Rede war – von Krieg, von Menschenverachtung und einer Zerstörung der Demokratie mit ihrem Freiheitsversprechen. Wenig ermutigende Zukunftsbilder seien dies. „Wir aber wollen Zukunft!“ Wie könnte eine Hoffnungsbotschaft für unsere Zeit klingen?

Zukunft, erwidert Feige, sei für ihn immer offen, schenke Chancen und Möglichkeiten zu entwickeln. Zugleich brauche Zukunft Erinnerung; sie werde lebendig und erst gestaltbar, wenn Vergangenes nicht verdrängt, Verantwortungen gesehen und in Optionen integriert werden. Nicht zuletzt sehe er sich und sein Zukunftsverständnis von der christlichen Botschaft der Auferstehung getragen: Niemals habe der Tod das letzte Wort, sondern das Leben. Das sei der Kern seiner Hoffnungsbotschaft für unsere Zeit.

 

Am Schluss der Gesprächsrunde segnet Bischof Feige den Jahrgang vor den jetzt anstehenden Abiturprüfungen. Die Schülerinnen und Schüler würdigen die Gesprächsrunde mit langem Applaus und zeigen sich beeindruckt, stellvertretend für viele merkt Julia an: „Ich habe klare Positionen gehört, das war sehr authentisch, gar nicht fromm, wie ich erwartet hatte. Warum wissen wir so wenig von dieser kirchlichen Haltung?“

 

Text: Hans-Michael Mingenbach, Elisabeth-Gymnasium
Fotos: Christine Fischer, Elisabeth-Gymnasium

 

 

Quellen und Literatur

Von christlichen Prinzipien gesellschaftlichen Zusammenlebens, Brief des Bischofs von Magdeburg zur österlichen Bußzeit 2026, Bistum Magdeburg 17.02.2026 - www.bistum-magdeburg.de/aktuelles-termine/nachrichten/fastenhirtenbrief-2026

 

„Friede diesem Haus“, Friedenswort der deutschen Bischöfe, 21. Februar 2024 - www.dbk-shop.de/de/publikationen/die-deutschen-bischoefe/hirtenschreiben-erklaerungen/friede-diesem-haus-friedenswort-deutschen-bischoefe#files

 

Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar. Erklärung der deutschen Bischöfe, 22. Februar 2024 - www.dbk.de/themen/erklaerung-zum-voelkischen-nationalismus

 

Hartmut Rosa, Demokratie braucht Religion – gerade jetzt!, Kösel-Verlag in der Penguin Random House Verlagsgruppe, München 2026

Lernen in einer Kultur der Digitalität: Pädagogischer Tag am Katholischen Schulzentrum Halle (Saale)

22.04.2026

Wie kann Lernen und Lehren in einer Kultur der Digitalität gelingen und welche Rolle spielt dabei Künstliche Intelligenz?
Mit diesen Fragen beschäftigte sich der Pädagogische Tag am 24. März 2026 am Katholischen Schulzentrum in Halle (Saale).

Schulübergreifendes Lernen am gemeinsamen Standort

Am Bildungsstandort Halle (Saale) bilden die St. Franziskus-Grundschule, die St. Mauritius-Sekundarschule und das Elisabeth-Gymnasium gemeinsam das Katholische Schulzentrum. In unmittelbarer Nachbarschaft arbeiten die Schulen eng verzahnt und schulformübergreifend. Pädagogische Entwicklungen werden dabei in gemeinsamer Verantwortung gestaltet und aufeinander abgestimmt.

Der Pädagogische Tag wurde für alle Kolleginnen und Kollegen der Schulen der Edith-Stein-Schulstiftung geöffnet und bot so einen schulübergreifenden Rahmen für Austausch und gemeinsame Weiterentwicklung.

Lernen mit und über KI

Eröffnet wurde der Tag von den drei Schulleitungen des Schulzentrums: Iris Wiese, Katrin Wenzlaff und Michael Mingenbach.

Den inhaltlichen Auftakt bildete eine Keynote von Dr. Kay Adenstedt vom Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt (LISA), der das Lernen „über und mit KI“ in den Kontext aktueller Entwicklungen stellte.
Dabei wurde deutlich: Künstliche Intelligenz ist längst Teil schulischer Realität und eröffnet neue Möglichkeiten für Unterricht, Lernprozesse und Prüfungskultur.

In zwei Workshop-Phasen arbeiteten die Teilnehmenden anschließend an konkreten Fragestellungen – von grundlegenden Zugängen zur KI über den Einsatz digitaler Tools im Unterricht bis hin zu Fragen einer veränderten Aufgaben- und Prüfungskultur. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere der reflektierte Einsatz von KI im Unterricht („begleiten statt verbieten“), kooperative und selbstständige Lernformate sowie neue Ansätze für das Prüfen mit und trotz KI.

Peer-Review im Netzwerk „Blick über den Zaun“

Ein besonderer Bestandteil des Tages war die Einbindung des Netzwerks Blick über den Zaun (BüZ), in dem das Schulzentrum aktiv mitarbeitet. Im Rahmen einer Peer-Review begleiteten Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Bundesländern die Arbeit vor Ort und gingen der Frage nach, in welchen Formen digital gestütztes Lernen und Lehren am Schulzentrum bereits sichtbar ist.

Die Rückmeldungen zeichnen ein differenziertes Bild: Digitale Medien sind im Unterricht vielfältig präsent – von visualisierenden Präsentationsformen bis hin zu Tools für eigenständiges Lernen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass insbesondere die kollaborativen Möglichkeiten digitaler Werkzeuge noch stärker genutzt werden können. Daraus ergibt sich die Empfehlung, vorhandene Kompetenzen gezielt weiterzuentwickeln und gemeinsam verbindliche Orientierungen für das Lernen in einer Kultur der Digitalität zu schaffen.

Schulentwicklung gemeinsam gestalten

Der Pädagogische Tag bot damit Raum für fachlichen Input, praktische Erprobung und schulübergreifenden Austausch. Die Ergebnisse des Tages werden nun gesichert und in die weitere Schul- und Unterrichtsentwicklung eingebracht.

Ziel ist es, die Potenziale digitaler Werkzeuge und von Künstlicher Intelligenz verantwortungsvoll zu nutzen und zugleich das zentrale Anliegen katholischer Bildung zu stärken: die Förderung eines „gebildeten Geistes“ und die Befähigung junger Menschen zu verantwortlichem Handeln in einer zunehmend digitalen Welt.

 

Bildrechte: Edith-Stein-Schulstiftung