25 Jahre St. Franziskus-Grundschule: Ehemalige aufgepasst!

19.08.2026

Die St. Franziskus-Grundschule Halle feiert ihr 25-jähriges Bestehen und startet Ende August in ein besonderes Festjahr. Zum Auftakt sind all jene eingeladen, die selbst einmal Teil der Schulgemeinschaft waren.

Am 29. August öffnet die Grundschule ihre Türen für ehemalige Franziskanerinnen und Franziskaner. Von 12 bis 16 Uhr heißt es in der Schule: Wiedersehen, Erinnerungen austauschen und gemeinsam feiern.

Ehemaligenfest zum Start ins Festjahr

Wann?        Samstag, 29. August 2026
12:00 bis 16:00 Uhr

Wo?              St. Franziskus-Grundschule
Murmansker Straße 13, Halle (Saale)

Die Anmeldung ist über folgenden Link möglich: Ehemaligenfest der Sankt Franziskus Grundschule

Auch eine liebgewonnene Tradition darf dabei nicht fehlen: Für die „legendäre Franziskustafel“ können die Gäste gern eine süße oder herzhafte Speise mitbringen.

Ein Festjahr mit weiteren Höhepunkten

Das Ehemaligenfest bildet den Auftakt für ein Festjahr mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen. Bereits am 2. Oktober bringen die Grundschulkinder ein Franziskus-Musical auf die Bühne. Vom 5. bis 9. Oktober beschäftigt sich eine Projektwoche unter dem Motto „Das bunte Haus – Geschichte der St. Franziskus-Grundschule“ mit der Geschichte der Schule.

Am 10. Oktober wird dann beim Schulfest das 25-jährige Bestehen der St. Franziskus-Grundschule gefeiert.

Auch in den darauffolgenden Monaten setzt sich das Festjahr mit weiteren Veranstaltungen fort. Über die weiteren Höhepunkte werden wir hier berichten und das Jubiläum weiter begleiten.

 

Ausbildungsstart bei der Edith-Stein-Schulstiftung: Erfahrungen weitergeben, Perspektiven schaffen

13.08.2026

Seit dem 1. August verstärkt Marleen Köbernik als Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement die Stiftungsverwaltung der Edith-Stein-Schulstiftung. In den kommenden Jahren wird sie die vielfältigen Arbeitsbereiche der Stiftung kennenlernen und umfassende Einblicke in die Aufgaben eines Schulträgers erhalten.

Begleitet wird sie dabei von Linda Behrend. Für die heutige Ausbilderin ist der Ausbildungsstart auch mit einem Blick zurück verbunden: Vor neun Jahren begann sie selbst ihre Ausbildung bei der Edith-Stein-Schulstiftung. Heute begleitet sie die nächste Generation beim Einstieg ins Berufsleben.

Die Vielfalt der Stiftung kennenlernen

Acht Schulen an fünf Standorten und eine zentrale Stiftungsverwaltung: Während ihrer Ausbildungszeit erhält Marleen Köbernik Einblicke in nahezu alle Bereiche der Stiftungsverwaltung. Dabei lernt sie die unterschiedlichen Aufgaben und Abläufe kennen, die mit der Trägerschaft und Verwaltung von acht Schulen verbunden sind.

Auch die Schulen selbst sind Teil ihrer Ausbildung. Bei Einsätzen in den Schulsekretariaten lernt die Auszubildende die Arbeit vor Ort kennen und erlebt, wie Stiftungsverwaltung und Schulen im Alltag zusammenwirken.

So erhält sie nicht nur Einblicke in zahlreiche Tätigkeitsfelder, sondern entwickelt Schritt für Schritt ein Verständnis für die Stiftung als Ganzes und für das Zusammenspiel ihrer unterschiedlichen Bereiche.

Vom Ausbildungsstart zur Ausbilderin

Ausbildung bedeutet dabei mehr als die Vermittlung von Fachwissen. Junge Menschen erhalten die Möglichkeit, eigene Stärken zu entdecken, Verantwortung zu übernehmen, Erfahrungen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern zu sammeln und sich beruflich weiterzuentwickeln.

Der Weg von Linda Behrend zeigt, welche Entwicklung daraus entstehen kann: Aus der damaligen Auszubildenden ist eine Mitarbeiterin geworden, die heute selbst Verantwortung für die Ausbildung übernimmt und ihre Erfahrungen an die nächste Generation weitergibt.

Als Schulträgerin begleitet die Edith-Stein-Schulstiftung junge Menschen täglich auf ihren Bildungswegen. Auch als Arbeitgeberin möchte die Stiftung Entwicklung ermöglichen, Chancen eröffnen und berufliche Perspektiven schaffen.

Für Marleen Köbernik hat mit ihrer Ausbildung nun ein neuer beruflicher Weg begonnen. Die Edith-Stein-Schulstiftung freut sich, sie in den kommenden Jahren dabei zu begleiten, und wünscht ihr eine spannende, abwechslungsreiche und erfolgreiche Ausbildungszeit.

Bildrechte: Edith-Stein-Schulstiftung

 

Mit Klarheit und Weitblick: Hans-Michael Mingenbach nach 16 Jahren als Schulleiter verabschiedet

15.07.2026

Nach 16 Jahren an der Spitze des Elisabeth-Gymnasiums wurde Hans-Michael Mingenbach am 2. Juli mit einem feierlichen Festgottesdienst in der Moritzkirche Halle (Saale) und einem anschließenden Festakt in den Ruhestand verabschiedet. Gemeinsam mit zahlreichen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern wurde auf eine Amtszeit zurückgeblickt, die von Schulentwicklung, Dialog und einem klaren Blick in die Zukunft geprägt war.

Ein Abschied unter Gottes Segen

Der Tag begann mit einem feierlichen Festgottesdienst in der Moritzkirche. In seiner Predigt würdigte Bischof Dr. Gerhard Feige den langjährigen Dienst von Hans-Michael Mingenbach am Elisabeth-Gymnasium. Mit seinem Segen stellte er den Übergang in den Ruhestand unter Gottes Begleitung und sprach ihm Zuversicht für den neuen Lebensabschnitt zu.

Beim anschließenden Festakt wurde auf 16 Jahre engagierter Arbeit als Schulleiter zurückgeblickt. Unter den Gästen waren unter anderem Halles Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt, der selbst viele Jahre als Lehrer am Elisabeth-Gymnasium tätig war, sowie Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter aus Kirche, Bildung und der Schulgemeinschaft.

Schule weiterdenken

Bereits in seiner Bewerbung um die Leitung des Elisabeth-Gymnasiums formulierte Hans-Michael Mingenbach den Anspruch, Bewährtes mit Neuem zu verbinden und den Horizont zu erweitern. In seiner Festrede griff Steffen Lipowski, Pädagogischer Vorstand der Edith-Stein-Schulstiftung, diesen Gedanken auf und stellte fest, dass genau dies in den vergangenen 16 Jahren gelungen sei.

„Sie sind nicht nach Halle gekommen, um Bewährtes lediglich fortzuführen. Sie sind gekommen, um Bestehendes wertzuschätzen, Neues zu entwickeln und beides miteinander zu verbinden“, zitierte Lipowski aus Mingenbachs Bewerbung und machte deutlich, wie konsequent dieser Anspruch das Wirken des scheidenden Schulleiters geprägt habe.

Unter seiner Leitung entwickelte sich das Elisabeth-Gymnasium kontinuierlich weiter. Das dialogisch-diakonische Schulkonzept wurde ebenso gestärkt wie die kollegiale Fortbildung, die Inklusion, die Digitalisierung und die Ausbildung angehender Lehrkräfte. Projekte wie LINDIUS, internationale Schulpartnerschaften und zahlreiche weitere Initiativen zeigen, dass Schulentwicklung für Hans-Michael Mingenbach niemals Selbstzweck war, sondern stets den Schülerinnen und Schülern diente.

Verantwortung über die Schule hinaus

Hans-Michael Mingenbach verstand Schule stets als Teil eines größeren Ganzen. Im engen Austausch mit der St. Franziskus-Grundschule und der St. Mauritius-Sekundarschule entwickelte er das katholische Schulzentrum in Halle kontinuierlich weiter und stärkte die Zusammenarbeit zwischen den drei Schulen. Gleichzeitig engagierte er sich in schulischen und gesellschaftlichen Gremien, pflegte enge Kooperationen mit Partnern aus Bildung, Wissenschaft, Kirche und Gesellschaft und brachte seine Erfahrungen weit über das Elisabeth-Gymnasium hinaus ein.

In seiner Rede erinnerte Steffen Lipowski an die Worte des französischen Schriftstellers Antoine de Saint-Exupéry: Wer ein Schiff bauen wolle, müsse nicht zuerst Holz sammeln lassen, sondern die Sehnsucht nach dem weiten Meer wecken. Genau diese Fähigkeit, Menschen für gemeinsame Ziele zu begeistern und Entwicklungen anzustoßen, habe Hans-Michael Mingenbach in besonderer Weise ausgezeichnet.

Dank für 16 Jahre Engagement

Die Grußworte machten noch einmal sichtbar, wie vielfältig Hans-Michael Mingenbach das Schulleben geprägt hat – als Schulleiter, Gesprächspartner, Impulsgeber und verlässlicher Wegbegleiter. Musikalisch wurde der Festakt durch verschiedene Instrumentalbeiträge und den Eltern-Mitarbeiter-Lehrer-Chor des Elisabeth-Gymnasiums begleitet.

Im Rahmen der offiziellen Verabschiedung verabschiedeten die Vorstände Steffen Lipowski und Sven Gora Hans-Michael Mingenbach in den Ruhestand. Mit der Überreichung der Urkunde und der Stiftungsplakette dankten sie ihm für seinen langjährigen Einsatz im Dienst der Edith-Stein-Schulstiftung und verbanden ihre guten Wünsche mit Gottes Segen für den neuen Lebensabschnitt.

Spuren, die bleiben

Mit dem Eintritt in den Ruhestand endet für Hans-Michael Mingenbach eine 16-jährige Zeit an der Spitze des Elisabeth-Gymnasiums. Viele Entwicklungen, die das Elisabeth-Gymnasium heute auszeichnen, tragen seine Handschrift und werden die Schule auch künftig prägen.

Die Edith-Stein-Schulstiftung dankt Hans-Michael Mingenbach für 16 Jahre verantwortungsvolle Leitung des Elisabeth-Gymnasiums, für seinen Gestaltungswillen, seinen Weitblick und sein langjähriges Engagement für katholische Bildung. Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihm Gesundheit, viele bereichernde Begegnungen und Gottes reichen Segen.

Bildrechte: Edith-Stein-Schulstiftung

 

Benedikt Kraft nach 21 Jahren als Schulleiter verabschiedet

10.07.2026

Mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul zu Dessau und einem anschließenden Festakt in der Aula des Liborius-Gymnasiums wurde Benedikt Kraft am 1. Juli nach 21 Jahren als Schulleiter in den Ruhestand verabschiedet. Zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik, Bildung und der Schulgemeinschaft kamen zusammen, um einen Menschen zu würdigen, der das Liborius-Gymnasium über zwei Jahrzehnte hinweg entscheidend geprägt hat.

Ein Abschied im Zeichen des Dankes

Der Tag begann mit einem feierlichen Gottesdienst in der Kirche St. Peter und Paul zu Dessau. Bischof Dr. Gerhard Feige würdigte in seiner Predigt das langjährige Wirken von Benedikt Kraft. Der persönliche Segen zum Abschied aus dem aktiven Schuldienst wurde dabei zu einem besonderen Zeichen: für Dankbarkeit, für den Übergang und für Gottes Begleitung auf dem weiteren Weg.

Beim anschließenden Festakt in der Aula des Liborius-Gymnasiums blickten zahlreiche Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter auf sein langjähriges Wirken zurück. Zu den Gästen gehörten unter anderem Dessau-Roßlaus Oberbürgermeister Dr. Robert Reck sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Politik, Bildung und der Schulgemeinschaft.

Mehr als drei Jahrzehnte für katholische Schulen

Bereits 1994 begann Benedikt Kraft seinen Weg am Norbertusgymnasium in Magdeburg. Dort unterrichtete er Englisch und Russisch, gestaltete den Aufbau des Russischunterrichts mit, organisierte Schüleraustausche und übernahm früh Verantwortung in verschiedenen schulischen Leitungsaufgaben. Im Jahr 2005 wechselte er nach Dessau und übernahm die Leitung des Liborius-Gymnasiums. Damit war er mehr als drei Jahrzehnte an den heutigen Schulen der Edith-Stein-Schulstiftung tätig.

Am Liborius-Gymnasium prägte er Schule nicht allein durch einzelne Projekte und Konzepte, sondern vor allem durch seine Haltung, sein christliches Menschenbild und sein Verständnis von Führung. Gerade zu Beginn seiner Amtszeit bestand eine wichtige Aufgabe darin, Vertrauen neu wachsen zu lassen und die Schulgemeinschaft zu stärken.

Führung durch Vertrauen

In seinem Grußwort würdigte Steffen Lipowski, Pädagogischer Vorstand der Edith-Stein-Schulstiftung, besonders Benedikt Krafts Verständnis von Führung.

„Du hast Schulleitung nie als Ort der Distanz verstanden, sondern als Ort der verlässlichen Unterstützung. Deine Tür stand immer offen – räumlich ebenso wie menschlich“, sagte Lipowski.

Wer Rat suchte, fand ein offenes Ohr, wer Verantwortung übernehmen wollte, erhielt Vertrauen und Gestaltungsspielraum. Mit dieser Haltung gelang es Benedikt Kraft, Menschen zusammenzuführen, Verantwortung zu teilen und Entscheidungen im Dialog vorzubereiten. Zugleich gab er Orientierung und traf klare Entscheidungen, wenn es notwendig war.

Mit einem hörenden Herzen

Besonders in Erinnerung bleibt Benedikt Kraft vielen als Mensch mit einem offenen Ohr für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Mitarbeitende. Er nahm sich Zeit, hörte zu, beriet und ermutigte. Sein Wirken war geprägt von einem tiefen christlichen Menschenbild und zugleich von einem klaren Eintreten für die Werte der Demokratie.

Steffen Lipowski brachte in seiner Rede zum Ausdruck, was von diesem Wirken bleiben wird: Benedikt Kraft gehe zwar als Schulleiter in den Ruhestand, werde seine Schule aber nicht verlassen. Vieles von dem, was das Liborius-Gymnasium heute ausmache, trage seine Handschrift – sichtbar in den Strukturen, vor allem aber im Geist des Miteinanders.

Auch über die Schule hinaus engagierte sich Benedikt Kraft für die Edith-Stein-Schulstiftung und die Weiterentwicklung katholischer Schulqualität. Er begleitete Seiteneinsteigende, angehende Schulleitungen sowie Referendarinnen und Referendare und trug dazu bei, das Liborius-Gymnasium weit über Dessau hinaus als angesehene katholische Schule sichtbar zu machen.

Viele Stimmen der Wertschätzung

Grußworte aus der Schülervertretung, der Elternschaft, dem Kollegium und dem Förderverein machten deutlich, wie groß die Verbundenheit mit Benedikt Kraft ist. Auch ehemalige Schülerinnen und Schüler sowie langjährige Kooperationspartner brachten ihre Wertschätzung zum Ausdruck.

Musikalisch wurde die Feier von ehemaligen Schülerinnen und Schülern, Musiklehrerinnen des Liborius-Gymnasiums und dem Kollegiumschor gestaltet. Mit dem Lied „Die Wege, die du gehst, segne Gott“ fand der Festakt einen passenden Ausklang.

Im Rahmen der offiziellen Verabschiedung in den Ruhestand würdigten die Vorstände Steffen Lipowski und Sven Gora Benedikt Krafts langjähriges Wirken an den Schulen der Edith-Stein-Schulstiftung. Mit der Urkunde und der Stiftungsplakette verbanden sie ihren Dank mit guten Wünschen und Gottes Schutz für den neuen Lebensabschnitt.

Abschied und Übergang

Mit dem Eintritt von Benedikt Kraft in den Ruhestand endet eine prägende Zeit für das Liborius-Gymnasium und die Edith-Stein-Schulstiftung. Zugleich ist für einen guten Übergang gesorgt: Sandra Ehm, bislang stellvertretende Schulleiterin und seit vielen Jahren eine verlässliche Größe am Liborius-Gymnasium, übernimmt mit Beginn des neuen Schuljahres die Leitung der Schule.

Die Edith-Stein-Schulstiftung dankt Benedikt Kraft herzlich für mehr als drei Jahrzehnte engagierter Bildungsarbeit, für seine Verlässlichkeit, seine Menschlichkeit, seine Führungsstärke und seinen unermüdlichen Einsatz.

Für den neuen Lebensabschnitt wünschen wir ihm Gesundheit, Zeit für seine Familie, Freude an neuen Aufgaben und Begegnungen sowie Gottes reichen Segen.

Bildrechte: Edith-Stein-Schulstiftung

Mit dem SPACEBUZZ ONE ins All: Liborius-Gymnasium erlebt virtuelle Raumfahrt

07.07.2026

Am 29. und 30. Juni wurde das Liborius-Gymnasium für zwei Tage zum Startplatz einer besonderen Weltraummission: Der SPACEBUZZ ONE des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) machte Halt auf dem Schulgelände und nahm Schülerinnen und Schüler mit auf eine virtuelle Reise ins All.

Möglich wurde der Besuch durch den Erfolg der Fachschaft Astronomie und der Amateurfunk-AG beim bundesweiten Wettbewerb „Zeig mir dein Universum“, bei dem das Liborius-Gymnasium im Frühjahr den 2. Platz belegt hatte.

Raumfahrt zum Einsteigen

Der SPACEBUZZ ONE ist ein begehbarer Hightech-LKW, der äußerlich an eine liegende Rakete erinnert. Im Inneren erwartet die Teilnehmenden eine eindrucksvolle Weltraumkulisse mit beweglichen Sitzen und VR-Brillen. Jeweils neun Schülerinnen und Schüler können gleichzeitig an Bord gehen und einen virtuellen Raumflug erleben.

Während der Mission verlassen die Teilnehmenden die Erde, erleben den Blick aus dem All auf unseren Heimatplaneten und fliegen anschließend weiter zum Mond. Begleitet werden sie dabei von den ESA-Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer.

Unser Planet aus neuer Perspektive

Die virtuelle Reise verbindet Raumfahrtbegeisterung mit einem besonderen Bildungsanliegen. Aus der Perspektive des Weltalls wird sichtbar, wie einzigartig und zugleich verletzlich unsere Erde ist.

So wird der Blick auf den Blauen Planeten auch zu einem Blick auf zentrale Zukunftsfragen: Klimawandel, schmelzende Gletscher, der Verlust von Regenwald und der verantwortungsvolle Umgang mit unserem „Raumschiff Erde“ werden im SPACEBUZZ ONE auf anschauliche Weise erfahrbar.

Begleitet wird das Erlebnis von einem umfassenden Bildungsprogramm. Vorbereitende und nachbereitende Einheiten greifen Themen wie Weltraummissionen, Satelliten, die Internationale Raumstation ISS, Erdbeobachtung und konkrete Handlungsmöglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit auf. So wird aus der virtuellen Reise ein Lernangebot, das Raumfahrt, Wissenschaft und Verantwortung für unseren Planeten miteinander verbindet.

Begeisterung für Astronomie und Forschung

Für das Liborius-Gymnasium knüpft der Besuch an das besondere Engagement der Schule im Bereich Astronomie, Amateurfunk und Elektronik an. Die Fachschaft Astronomie und die Amateurfunk-AG zeigen seit Jahren, wie lebendig naturwissenschaftliche Bildung sein kann, wenn Fachwissen, Neugier und praktische Erfahrungen zusammenkommen.

Mit dem SPACEBUZZ ONE wurde diese Begeisterung nun für viele Schülerinnen und Schüler unmittelbar erlebbar. Zwei Tage lang hieß es: einsteigen, anschnallen, VR-Brille aufsetzen – und die Erde aus einer ganz neuen Perspektive betrachten.

Ein Erlebnis, das nachwirkt

Der Besuch des SPACEBUZZ ONE machte Raumfahrt nicht nur anschaulich, sondern auch emotional erfahrbar. Für die Schülerinnen und Schüler war es eine besondere Gelegenheit, Wissenschaft, Technik und Verantwortung für unseren Planeten miteinander zu verbinden.

Ein besonderes Erlebnis, das sicher noch lange nachwirkt.

 

Bildrechte: Edith-Stein-Schulstiftung

 

Erfolgreicher Abiturjahrgang am Elisabeth-Gymnasium

30.06.2026

102 Schülerinnen und Schüler des Elisabeth-Gymnasiums in Halle (Saale) haben in diesem Jahr erfolgreich die Allgemeine Hochschulreife erworben. Zwei weitere erreichten den schulischen Teil der Fachhochschulreife. Mit einem Notendurchschnitt von 2,13 zählt der Jahrgang zu den erfolgreichsten der vergangenen Jahre.

Die feierliche Zeugnisübergabe fand am 26. Juni in der Propsteikirche in Halle (Saale) statt. Gemeinsam mit ihren Familien, Lehrkräften und zahlreichen Gästen feierten die Absolventinnen und Absolventen den erfolgreichen Abschluss ihrer Schulzeit.

Für die Edith-Stein-Schulstiftung nahm der Kaufmännische Vorstand Sven Gora an der Feierstunde teil und gratulierte den Absolventinnen und Absolventen persönlich zum bestandenen Abitur.

Mit dem Abitur endet für die jungen Erwachsenen ein wichtiger Lebensabschnitt und zugleich beginnt ein neuer. Die Edith-Stein-Schulstiftung gratuliert allen Absolventinnen und Absolventen herzlich und wünscht ihnen für ihren weiteren Weg alles Gute und Gottes Segen.

 

Bildrechte: Elisabeth-Gymnasium

„Demokratie leben!“ – Gemeinsamer Aktionstag an unseren Schulen

24.06.2026

„Demokratie leben!“ – Gemeinsamer Aktionstag an unseren Schulen

An unseren Schulen wurde Demokratie am 12. Juni nicht nur besprochen, sondern ganz konkret erlebt. Beim gemeinsamen Aktionstag „Demokratie leben!“ stellten die acht Schulen der Edith-Stein-Schulstiftung demokratische Werte, Haltungen und Handlungskompetenzen in den Mittelpunkt.

An den jeweiligen Standorten hatten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften Programme, Projekte und Workshops entwickelt, die zur aktiven Beteiligung einluden und demokratische Prozesse erfahrbar machten – konzentrierter und handlungsorientierter, als dies im Unterrichtsalltag oft möglich ist.

Die Angebote waren auf die unterschiedlichen Altersgruppen und Schulformen abgestimmt. Im Mittelpunkt standen gemeinsame Erfahrungen, respektvoller Austausch, die Übernahme von Verantwortung sowie das praktische Einüben demokratischer Werte und Handlungsweisen.

Mit diesem Aktionstag setzten die Schulen der Edith-Stein-Schulstiftung gemeinsam ein Zeichen für Vielfalt, Mitbestimmung und eine lebendige demokratische Kultur.

So gestalteten unsere Schulen den Aktionstag

Die Schülerinnen und Schüler der St. Franziskus-Grundschule Halle (Saale) erarbeiteten unter dem Motto „Ein Tag und ein Zeichen der Demokratie“ faire Pausenregeln und stimmten in einer Schülervollversammlung über die entwickelten Pausenmodelle ab. Das Ergebnis wurde als Pausenplan und Regelplakat sichtbar gemacht und wird anschließend in einer Testphase erprobt.

Die St. Mechthild-Grundschule Magdeburg griff den Demokratietag im Rahmen ihrer Bewerbung um die Mitgliedschaft im Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ auf. Begleitet wurde das Vorhaben von einer eigens gegründeten AG, in der Mitarbeitende der Schule, des Hortes sowie engagierte Eltern zusammenarbeiten.

Die St. Martin-Grundschule Oschersleben fand über die Buchlesungen „Im Dschungel wird gewählt“ und „Als die Raben noch bunt waren“ einen altersgerechten Zugang zum Thema Demokratie. Die Inhalte wurden anschließend durch vertiefende praktische Angebote im Klassenverband weitergeführt.

Auch die St. Hildegard-Grundschule Haldensleben näherte sich dem Thema über Literatur und kreative Arbeit. Die Klassen 1 und 2 beschäftigten sich mit dem Buch „Im Dschungel wird gewählt“ und wählten anschließend ein Kreativprojekt. In den Klassen 3 und 4 bildete das Buch „Was ist Rassismus?“ die Grundlage für die weitere Auseinandersetzung.

Unter dem Motto „Demokratie leben – Vielfalt an der SMS zeigen“ gestaltete die St. Mauritius-Sekundarschule Halle (Saale) ihren Demokratietag gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern. Zwischen einer gemeinsamen Auftakt- und Abschlussveranstaltung sammelten die Kinder und Jugendlichen in altersgerechten Workshops mit künstlerischen und medialen Schwerpunkten sowie in Theaterformaten und anschließenden Diskussionsrunden praktische Demokratieerfahrungen. Ein besonderer Höhepunkt des Tages war zudem die Einweihung des Gewächshauses, das im Rahmen des Wettbewerbs „Blauer Kompass“ entstanden ist.

Das Elisabeth-Gymnasium Halle (Saale) setzte mit dem Demokratietag ein bewusstes Zeichen in einer unübersichtlichen Zeit. In der Programmgestaltung verbanden sich staatliche wie kirchliche Anliegen mit dem Selbstverständnis der Schule als Ort des Dialogs und der menschlichen Gemeinschaft in Vielfalt. Die Demokratie-AG des Elisabeth-Gymnasiums hatte nicht nur das Motto des Tages entwickelt, sondern auch einen großen Teil der Vorbereitung übernommen. Für die Schülerinnen und Schüler wurden kreative Workshops zum Thema „Lichtpunkte der Demokratie“, Theaterangebote sowie Gespräche mit Verantwortungsträgern aus Stadt- und Stadtrat, Landtag und Bundestag sowie mit Vertreterinnen und Vertretern aus politischer Bildung, Wissenschaft, Kirche, Zivilgesellschaft und Medien angeboten.

Darüber hinaus diskutierten die Lerngruppen der Kursstufe gemeinsam mit Forschenden des Max-Planck-Instituts für ethnologische Forschung in Halle, welche Herausforderungen mit dem Anspruch verbunden sind, menschliche Gemeinschaft in Vielfalt zu leben.

Das Liborius-Gymnasium Dessau-Roßlau knüpfte mit seinem Beitrag an die bereits zuvor durchgeführten Wochen der Demokratie an, die durch Ausstellungen, Kreativworkshops, Besuche im Landtag sowie Projekte mit Axel Reitz und Ben Salomo geprägt waren. Beim Aktionstag selbst setzte die Schule mit einer besonderen Aktion ein sichtbares Zeichen für die Menschenwürde: Im Foyer war eine kleine Königsfigur aus Holz zu Gast, die symbolisch für die jedem Menschen gegebene Königswürde stand. Schülerinnen und Schüler konnten sich mit der Figur fotografieren lassen und ihre Bilder an einer Pinwand anbringen – als sichtbares Zeichen für einen zentralen Gedanken unserer Demokratie: Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Auch das Norbertusgymnasium Magdeburg führte den „Tag der Demokratie am Norbi“ mit Projekten, Workshops und Diskussionsrunden fort. Im Mittelpunkt standen unter anderem das Schüler, Social Media und Fake News, verfolgte Gläubige im Nationalsozialismus sowie die Auseinandersetzung mit der DDR-Diktatur, die durch eine Führung in der Gedenkstätte Moritzplatz vertieft wurde.

Der gemeinsame Aktionstag hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig Demokratiebildung an unseren Schulen gelebt wird. Wir danken allen Beteiligten für ihr Engagement, ihre Ideen und ihre Offenheit – und für viele starke Zeichen, die deutlich machen: Demokratie lebt vom Mitmachen.

m Mitmachen.

Liborius-Gymnasium Dessau ist Energiesparmeister 2026 in Sachsen-Anhalt

20.06.2026

Das Liborius-Gymnasium Dessau ist Energiesparmeister 2026 in Sachsen-Anhalt. Ausgezeichnet wurde die Konsumwandel-AG der Schule mit ihrem selbst entwickelten Nachhaltigkeitslabel „Grüner Pfau“.

Am Dienstag, 16. Juni 2026, gratulierten Bildungsstaatssekretär Jürgen Böhm und LENA-Geschäftsführer Marko Mühlstein den Schülerinnen und Schülern persönlich zum Landessieg im bundesweiten Energiesparmeister-Wettbewerb. Für die Edith-Stein-Schulstiftung würdigte der Pädagogische Vorstand Steffen Lipowski das Engagement der Konsumwandel-AG Für die Edith-Stein-Schulstiftung war der Pädagogische Vorstand Steffen Lipowski vor Ort und hob das Engagement der Konsumwandel-AG und dankte der Schulgemeinschaft für ihren Einsatz im Bereich Nachhaltigkeit und Klimaschutz.

Zur Auszeichnung gehörten neben der Urkunde auch mehrere Messgeräte und Unterrichtsmaterialien, die die Schülerinnen und Schüler bei ihrer weiteren Arbeit rund um Energie- und Klimaschutz unterstützen. Außerdem freut sich das Liborius-Gymnasium über ein Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro.

„Was hier am Liborius-Gymnasium entsteht, ist mehr als Energiesparen – es ist gelebte Verantwortung“, sagte Staatssekretär Jürgen Böhm und würdigte damit das Engagement der Schülerinnen und Schüler. Wenn junge Menschen gemeinsam mit ihren Lehrkräften Ideen entwickelten und umsetzten, werde Bildung zur Nachhaltigkeit im Alltag sichtbar.

Nachhaltigkeit sichtbar machen

Mit dem „Grünen Pfau“ machen die Schülerinnen und Schüler nachhaltiges Verhalten im Schulalltag sichtbar. Das Label findet sich an verschiedenen Orten im Schulhaus und auf dem Schulgelände – zum Beispiel am Fahrradständer oder am Wasserspender. Dort zeigt es ganz konkret, wo Ressourcen geschont, Verpackung vermieden oder CO₂ eingespart werden kann.

Entstanden ist die Idee in der Konsumwandel-AG, die sich bereits seit mehreren Jahren für eine nachhaltige Lebensweise an der Schule engagiert. Mit ihrem Projekt möchte die AG mehr Bewusstsein für Umwelt- und Klimaschutz im Schulalltag schaffen und nachhaltiges Verhalten positiv bestärken.

Der „Grüne Pfau“ knüpft dabei bewusst an die Identität des Liborius-Gymnasiums an: Der Pfau ist ein Symbol des heiligen Liborius, des Namenspatrons der Schule.

Engagement, das Schule macht

Der Erfolg zeigt, wie wirkungsvoll Nachhaltigkeit im Schulalltag verankert werden kann, wenn Schülerinnen und Schüler eigene Ideen entwickeln und Verantwortung für ihre Umgebung übernehmen. Der „Grüne Pfau“ bleibt dabei nicht abstrakt, sondern macht Klimaschutz im Alltag der Schulgemeinschaft sichtbar und erfahrbar.

Der Energiesparmeister-Wettbewerb wird von co2online organisiert und vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Bundesweit hatten sich in diesem Jahr knapp 450 Schulen beworben. Für Sachsen-Anhalt hat Bildungsminister Jan Riedel die Schirmherrschaft übernommen. Die Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt begleitet den Wettbewerb im Land seit vielen Jahren als Patin.

Mit dem Landessieg gehört das Liborius-Gymnasium Dessau zu den Energiesparmeistern 2026 und vertritt Sachsen-Anhalt im bundesweiten Wettbewerb.

Wer mehr über die Idee, die Umsetzung und die Hintergründe des Projekts erfahren möchte, findet hier die ausführliche Projektbeschreibung: Projektbeschreibung „Grüner Pfau“

 

Bildrechte: LENA/Viktoria Kühne

Neue Doppelspitze für die LAG der freien Schulträger in Sachsen-Anhalt

19.06.2026

Die Landesarbeitsgemeinschaft christlich orientierter Schulen in freier Trägerschaft in Sachsen-Anhalt stellt sich neu auf: Sven Gora, Kaufmännischer Vorstand der Edith-Stein-Schulstiftung des Bistums Magdeburg, und Marco Eberl, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland, wurden für die kommenden fünf Jahre als neue Doppelspitze gewählt.

Damit wird die Interessenvertretung der freien christlich orientierten Schulträger in Sachsen-Anhalt künftig von Vertretern der beiden größten freien Schulträger im Land geführt. Beide bringen langjährige Erfahrung in der bildungspolitischen Arbeit mit und waren bereits Teil des Verhandlungsteams bei der Gesetzesnovellierung zur staatlichen Finanzhilfe.

Übergang an der Spitze der LAG

Mit der Wahl der neuen Doppelspitze knüpft die LAG an die langjährige Arbeit ihres bisherigen Sprechers Dr. Dietrich Lührs an. Der Direktor des Ökumenischen Domgymnasiums Magdeburg tritt in den Ruhestand und wurde im Rahmen der Sitzung von den Mitgliedern der LAG verabschiedet. Die beiden neuen Sprecher würdigten sein großes Engagement für das freie Schulwesen in Sachsen-Anhalt und dankten ihm für seinen prägenden Einsatz.

Kontinuität und Neuaufstellung

„Für das in uns gesetzte Vertrauen danke ich den Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft ausdrücklich. Als freie Schulträger stehen wir mit Blick auf die Landtagswahlen vor großen Aufgaben, die wir gemeinsam mit ganzer Kraft angehen werden“, sagte Sven Gora.

Zu den zentralen Themen der LAG gehören unter anderem die Weiterentwicklung der Schulqualität, eine abgestimmte Schulentwicklungsplanung sowie die nachhaltige Finanzierung freier und staatlicher Schulen in Stadt und Land.

Freie Schulen in Sachsen-Anhalt

Aktuell besuchen rund 22.000 Schülerinnen und Schüler freie allgemeinbildende Schulen sowie 5.500 Schülerinnen und Schüler freie berufsbildende Schulen in Sachsen-Anhalt. Das entspricht mehr als zwölf Prozent aller Schülerinnen und Schüler im Land.

Die vollständige Pressemitteilung der LAG finden Sie hier.

Campus Cultiva eröffnet: Jetzt für den „Blauen Kompass“ abstimmen

18.06.2026

An der St. Mauritius-Sekundarschule in Halle (Saale) ist mit „Campus Cultiva“ ein besonderer Lernort entstanden: ein Gewächshaus mit Aquaponikanlage, das Pflanzenanbau und Fischzucht in einem ressourcenschonenden Kreislauf verbindet.

Am 12. Juni 2026 wurde das Projekt feierlich eröffnet und gesegnet. Gemeinsam mit Schulleitung, Vorstand sowie Schülerinnen und Schülern wurden die ersten Pflanzen gesetzt.

Ein Lernort für Klimaanpassung und Nachhaltigkeit

Mit Campus Cultiva erleben Schülerinnen und Schüler ganz praktisch, wie nachhaltige Lebensmittelproduktion auch unter veränderten Klimabedingungen gelingen kann. In der Aquaponikanlage wirken Pflanzen und Fische in einem geschlossenen Wasserkreislauf zusammen: Die Ausscheidungen der Fische dienen als natürlicher Dünger für die Pflanzen, während diese das Wasser reinigen.

So wird sichtbar, wie Ressourcen geschont, Wasser im Kreislauf genutzt und Lebensmittel lokal erzeugt werden können. Das Gewächshaus ermöglicht zudem eine witterungsunabhängige Produktion und zeigt beispielhaft, wie Anpassung an die Folgen des Klimawandels konkret umgesetzt werden kann.

Lernen durch eigenes Tun

Campus Cultiva ist nicht nur ein Gewächshaus, sondern ein praxisnaher Lern- und Erfahrungsraum. Schülerinnen und Schüler waren bereits während der Umsetzung aktiv eingebunden – vom Abstecken und Ausheben der Baugrube über das Zusammenbauen der Schalung bis hin zum Gießen des Fundaments.

Auch künftig wird das Projekt in den Unterricht und die Freien Studien eingebunden. Die Schülerinnen und Schüler können beobachten, analysieren, pflanzen, ernten und erleben den Weg von der Produktion bis zur Verarbeitung der Lebensmittel.

Starke Unterstützung für ein zukunftsweisendes Projekt

Möglich wurde Campus Cultiva durch die Unterstützung der Bayer-Stiftung im Rahmen des Förderprogramms Science@School, den Förderverein der St. Mauritius-Sekundarschule sowie die EVH, den städtischen Energieversorger aus Halle (Saale), der eine Photovoltaik-Anlage für das Gewächshaus bereitstellt.

Darüber hinaus konnten über den Förderpreis für Berufsorientierung „BOF 5.000“ der Handwerkskammer Halle (Saale) und der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau zwei moderne Mikroskope angeschafft werden. Sie sollen künftig für die Beobachtung und Analyse von Pflanzen und Wasserqualität eingesetzt werden.

Nominierung für den „Blauen Kompass“ 2026

Campus Cultiva ist für den bundesweiten Wettbewerb „Blauer Kompass“ 2026 nominiert. Aus knapp 500 eingereichten Projekten wurde das Gewächshausprojekt als eines von 25 Projekten deutschlandweit ausgewählt.

Im Rahmen des Wettbewerbs läuft aktuell ein öffentliches Online-Voting für den Community-Preis. Mit dem Preis wären 25.000 Euro verbunden, die direkt in die Weiterentwicklung und den Ausbau von Campus Cultiva fließen könnten.

Aktuell liegt Campus Cultiva beim Online-Voting auf Platz 1. Damit hat das Projekt eine echte Chance auf den Community-Preis.

Jetzt für Campus Cultiva abstimmen

Das Online-Voting läuft noch bis zum 23. Juni 2026.

Hier geht es direkt zur Abstimmung:
https://www.umweltbundesamt.de/form/voting-blauer-kompass

Wichtig: Nach Eingabe der E-Mail-Adresse muss der Link in der Bestätigungs-Mail angeklickt werden. Erst dann zählt die Stimme.